Naturpark Dobratsch & Bad Bleiberg

Der Kulturwirt befindet sich in der Naturparkgemeinde Bad Bleiberg. Eingebettet zwischen dem Dobratsch und dem Erzberg liegt das Hochtal auf 902m Seehöhe und ist der ideale Ort für einen Tagesausflug.

Der Ort ist für seine Heilvorkommen (Thermalwasser & Heilklimastollen) weit über die Landesgrenzen bekannt.

Familien können ihr Wissen über den Bergbau, welcher Bad Bleiberg mehrere Jahrhunderte geprägt hat, bei den Schaubergwerken Terra Mystica & Terra Montana erweitern. Auf spannende Weise wird einem die Welt und das Leben der Bergbauleute näher gebracht. Zusätzlich gibt es mit dem Generationen Spielplatz ein wahres Paradies für Kinder, welches kostenlos genutzt werden kann. Die Alpakas der Familie Sitter können im Rahmen von geführten Wanderungen erlebt werden.

Die Wanderer unter Ihnen kommen voll auf ihre Kosten.
Sowohl der bekannte Dobratsch Rundwanderweg als auch der Erzberg Höhenweg führen durch/über das Tal. Ein der beliebtesten Wanderwege ist der Stollenwanderweg.
Alle Wanderwege finden Sie hier.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Besuchen Sie doch die jeweiligen Homepages des Tourismusverbandes, der Urlaubsregion Villach und vom Naturpark Dobratsch.

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Die Geschichte des Mohren




Woher der Name Mohr oder Moro stammt lässt sich nur vermuten. Anno 1757 scheint ein Handelsmann und Gewerke Christof Mohr in Paternion auf, der in der Kreuzen und Stockenboi Bergbau betrieb. Ob er mit den Widmann-Foscari aus Venedig zugewandert ist, ist ungewiss.

Im Handelsregister von 1843, dem Ersten das es gab, ist ein Dominikus Moro in Bleiberg Nr. 91 als Handelsmann ansässig. Auch die Eintragung 1861 lautet auf den gleichen Namen. Im Handelsregister 1878 ist seine Tochter Josefine Münzberg Besitzerin.

Die Moro aber müssen schon früher Eigentümer gewesen sein, denn Hans Mühlbacher schreibt über die napoleonische Zeit anno 1800-1811 folgendes: "............aber die Gewerken verstanden es doch auch, sich recht gut zu unterhalten. Das Zentrum dieser Geselligkeit war der "Gasthof zum Mohren."" Besonders das Kartenspiel wurde gepflegt und es wurde dort um Blocken Blei gespielt, was recht kostspielig werden konnte".

Nach der Lawinenkatastrophe wurde das Objekt vom Lawinenfond gekauft und verpachtet, mit der Auflage, dass bei Lawinengefahr gefährdete Ortsbewohner dort Aufnahme finden konnten. Die Liegenschaft ging dann in den Besitz der Gemeinde,  später dann in den der BBU, von dort in den der Jerne bis zur heutigen Besitzerin Irene LUTZ.

Bewertung des Objektes bei der Ortbegehung der Marktgemeinde Bad Bleiberg und dem Kärntner Bildungswerk am 21. April 1994.

Gasthaus zum Mohren: "Auch dieses historische Gebäude wurde in vorbildlicher Weise restauriert, sodass in die Fassade mit den Putzgliederungen, der passenden Farbgebung, den schmiedeeisernen Fenstergittern sowie den schönen Ausleger ein beispielhaftes Gesamtbild ergeben. Besonders erwähnt muss auch die mit Schmiedeeisen gestaltete Leuchtreklame werden."